PRÄZISIONSDREHTEILE BEI HERBRIG & CO.

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60 JAHRE EXPERTISE – WER WIR SIND

Die Dreherei Herbrig & Co. GmbH steht für mehr als 60 Jahre Präzisionsmechanik in bester sächsischer Tradition. Als mittelständiges Familienunternehmen aus dem Müglitztal gehören wir zu einem historisch gewachsenen Wirtschafts-Standort, der weit über die Ortsgrenzen hinaus für seine Präzisionsbranche bekannt ist. Der Name Herbrig steht für einen hohen Qualitätsanspruch in Sachen Präzisionsdrehteile. 170 Mitarbeiter und über 140 CNC-Langdreher, CNC-Kurzdreher und Rundtaktmaschinen sorgen dafür, dass jedes Jahr weit über 100 Millionen CNC Drehteile ihren Weg zu unseren Kunden finden.

ENTWICKLUNG DES UNTERNEHMENS


Gründung der Firma Herbrig GmbH & Co. KG

Am 01. September 1956 gründete Egon Herbrig die Firma Herbrig & Co. GmbH als Handwerksbetrieb der Feinmechanik in Bärenstein. Genau zwei Jahre später, am 01. September 1958 wurde der Betrieb zur Produktionsgenossenschaft des Handwerks „PGH Feinmechanik“ umgewandelt. Grund hierfür waren staatliche Wirtschaftsmaßnahmen in der DDR.


1972 wird der Betrieb zu VEB Elektronische Erzeugnisse Bärenstein
Am 01. September 1972 wurde der Betrieb endgültig zwangsverstaatlicht. Der volkseigene Betrieb hieß nun VEB Elektronische Erzeugnisse Bärenstein.
Ab 1985 als „Betriebsteil Elektronische Erzeugnisse Bärenstein“ bekannt.

Am 01. Mai 1985 wurde aus dem Unternehmen im Zuge einer Kombinatsumgliederung der „Betriebsteil Elektronische Erzeugnisse Bärenstein“, des VEB PENTACON Dresden im Kombinat Carl Zeiss Jena.

Ab 1990 lautet die Firma Herbrig & Co. GmbH und ist wieder im Privatbesitz.

Nach dem Zusammenbruch der DDR im November 1989 konnte die Familie Herbrig gemeinsam mit ihren Geschäftspartnern das Unternehmen wieder in Privatbesitz nehmen. Am 01. September 1990 gründeten sie die heutige Firma Herbrig & Co. GmbH Bärenstein. Innerhalb kurzer Zeit wurde aus dem Unternehmen eines der führenden Häuser für Präzisionsdrehteile in Sachsen.

2009 übernimmt Christoph Herbrig als geschäftsführender Gesellschafter.

Mit dem Geschäftsjahr 2009 hat Herr Christoph Herbrig das Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter von Egon Herbrig übernommen.

2010: Erweiterung der Produktionskapaziäten - Herbrig GmbH & Co. KG.

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2010 begann eine umfassende Erweiterung der Fertigungskapazität für die Präzisionsdrehteile unserer Kunden. Mehr als 90 CNC-Kurzdreher, CNC-Langdreher und Rundtaktmaschinen standen nun zur Verfügung.

Herbrig GmbH & Co. KG investiert in den Umweltschutz, unter anderem durch Photovoltaikanlagen und LED Leuchtbänder.

Ca. EUR 400.000,- haben wir in diesem Jahr in den Umweltschutz investiert: So konnte eine 160 kWp Photovoltaikanlage installiert werden, die bei entsprechender Witterung bis zu 25% des Energiebedarfes abdeckt. Weitere Maßnahmen sind neben der Erneuerung der Druckluft-Kompressoren, die Installation von LED Leuchtbändern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen.


Größte Investition des Unternehmens bis heute: der Bau einer neuen Hydromatenhalle.

Die größte Investition (ca. 16.8 Mio. EUR) in der Unternehmensgeschichte mit einem 2.000qm großen Neubau und dem Ausbau der Fertigungskapazität auf mehr als 130 Produktionsmaschinen wurde realisiert. Nun ist die Dreherei in der Lage jährlich bis zu 130 Millionen Präzisionsdrehteile zu fertigen.
Zeitraffervideo Neubau Produktionshalle


2019: Gründung der Firma HK Präzisionsteile GmbH.

Unsere Schwesterfirma HK Präzisionsteile GmbH wird gegründet. Damit erweitern wir die Kapazitäten für die Fertigung von Präzisionsdrehteilen bis 400mm und Frästeilen bis 500x500x500mm. Im Folgejahr übernimmt die HK Präzisionsteile GmbH die Dreherei der Telegärtner Gerätebau GmbH. Mehr als 250 hochqualifizierte Mitarbeiter fertigen auf nun auf mehr als 180 Dreh-, Mehrspindel- und Rundtaktmaschinen kundenspezifische Drehteile und Frästeile ab Stückzahl 1 bis 10.000.000.


2020: Eine neue Logistikhalle erhöht die Lagerkapazität der Herbrig GmbH & Co. KG.

Im Geschäftsjahr 2020 wurde die ca. 600qm große Logistikhalle mit Platz für mehr als 400 Paletten errichtet. Weiterhin konnten wir eine weitere Produktionhalle mit 600qm Fläche errichten.
Durch die Erweiterung unseres Maschinenparks mit den ersten fünf Tornos Nano 4 Drehmaschinen stärken wir unser Profil für die Herstellung von Kleinst- CNC Drehteilen.
Unsere Ausbildungswerkstatt konnten wir umfassend modernisieren. Besuchen Sie unsere Webseite www.werde-zerspaner.de für einen virtuellen Rundgang.

2021: Mit mehr als 140 Drehmaschinen und 170 Mitarbeitern ist eine jährliche Produktion von 1,2 Millionen Drehteilen möglich.

Unser Maschinenpark wächst um 10 weitere Dreh- und Rundtaktmaschinen auf 145 Dreh- und Rundtaktmaschinen. Mittlerweile sind mehr als 175 hochqualifizierte Mitarbeiter täglich an der Fertigung von mehr als 120.000.000 Präzisionsdrehteilen nach Ihren Vorgaben.

WARUM BEI HERBRIG FERTIGEN LASSEN

Der Name Herbrig steht für 60 Jahre Expertise und Erfahrung in Sachen Präzisionsmechanik – Wir wachsen mit Ihnen. In den letzten 10 Jahren haben wir unseren Maschinenpark nahezu verdreifacht und damit die Ausbringungsmenge an Präzisionsdrehteilen im gleichen Maß erhöht.
Wir reduzieren Ihren Einkaufsaufwand: Hohe Kapazitäten für mittel- bis komplexe Präzisionsdrehteile in Klein- und Großserie in nahezu allen Materialien. Anbindung an Ihr EDI System, Konsignationslager, KanBan uvm. möglich. Verpackung und Etikettierung nach Ihren Vorgaben.
Wir reduzieren Ihren QS- Aufwand: Ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges ist unser hohes Maß an Qualitätsbewusstsein: Top ausgebildete Fachkräfte, ein moderner Maschinenpark und neuste Fertigungstechnologien sorgen dafür, dass wir bei nahezu allen unseren Kunden als A-Lieferant gelten.
Als klassisch inhabergeführtes Familienunternehmen stehen wir für Stabilität: Die Generationsnachfolge ist seit Jahren in allen Unternehmensbereichen erfolgreich umgesetzt. Wir haben ein Top Rating (CreFo Note 115, Stand: 2018), eine Eigenkaptalquote von mehr als 60% (Stand: 2018) und sind damit unabhängig von Banken.
Herbrig bedeutet Nachhaltigkeit – Wir stellen uns den Herausforderungen unserer Zeit und investieren fortwährend in den Umweltschutz, z. B. durch die Installation einer Photovoltaikanlage, den Ausbau von alternativen Antrieben, Wärmerückgewinnung an verschiedensten Maschinen, LED Leuchtbändern uvm.

STANDORT MÜGLITZTAL

Nur wenige Kilometer entfernt von der Uhrmacherstadt Glashütte präsentiert die Herbrig & Co. GmbH heute die beste Tradition sächsischer Präzisionsmechanik.

Der Wirtschaftsraum Müglitztal bezeichnet eine Tallandschaft an dem Erzgebirgsbach Müglitz, deren Zentrum die international bekannte Uhrenstadt Glashütte/Sachsen bildet. Das Müglitztal befindet sich in dem Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und reicht vom oberen Erzgebirge (Geising) bis zur Mündung in die Elbe (Heidenau).

Ähnlich Regionen, wie dem sogenannten Chemie-Dreieck Leuna-Wolfen-Bitterfeld oder der Konzentration von Möbelherstellern im Raum Paderborn, konzentrieren sich im Müglitztal Unternehmen der Präzisionsbranche. Es ist feststellbar, dass die Menschen der Regionen den Ausschlag für die Ansiedlung der Unternehmen ähnlicher Branche geben. So ist ein hohes Kapital in der Region das „Präzisionswissen“ der Fachkräfte.

Historie

Nach dem Einsetzen des Bergbaus um 1490 und dem oberflächlichem Abbau von Erzen erlangten Sachsen und auch das Müglitztal einen relativen Wohlstand. Durch das baldige Erschöpfen der Erzvorkommen, den Dreißigjährigen- und Siebenjährigen Krieg sowie den Ausbruch der Pest verarmte die Region jedoch. Die kurzzeitige Erholung durch den Wiederaufschluss von bis dahin unrentablen Gruben durch Fortschritte bei Mechanisierung, Antriebs- und Grubentechnik hielt nur kurz. Die Königlich-Sächsische Landesregierung beschloss 1843 die Förderung der Ansiedlung von Industriezweigen in der verarmten Region. So gründete der Uhrmacher Ferdinand Adolf Lange 1845 ein Uhrenunternehmen. 1850 folgten Julius Assmann und 1854 Moritz Großmann mit der Gründung eigener Uhrenmanufakturen.

Uhrmacher
Kennzeichen dieser Manufakturen war die dezentrale Fertigung in Heimarbeitswerkstätten, so dass die gesamte Familie in die Präzisionsmechanik einbezogen wurde. Die heranwachsenden Kinder erfuhren so in häuslicher Umgebung das Präzisionswissen, welches in den Familien von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die fachliche Ausbildung übernahm die „Deutsche Uhrmacherschule“ welche 1878 in Glashütte gegründet wurde, deren Absolventen entscheidend zum Aufschwung in der Region beitrugen. Die technischen Ausrüstungen für die Uhrenindustrie wurden in enger Kooperation mit regionalen Zulieferern entwickelt. Im Laufe der Zeit eroberten die so entstandenen, hochpräzisen Produkte mit einzigartigem Qualitätsnachweis, dem Gütezeichen „Glashütte i. Sa.“ die internationalen Märkte.